»Freue dich, Stadt an der Ahr, du Zier, du Krone der Heimat. Hochglückselige Stadt, dir gab ein günstiges Schicksal einen erwählten Platz vielen der Schwestern voraus.« so lobte ein Mönch des Klosters Kalvarienberg in der Mitte des 18. Jahrhunderts die Stadt Ahrweiler. Sein Lob gilt bis heute.

Ahrweiler ist der malerische Kontrast zum eher mondänen Kurort Bad Neuenahr. Vor allem die historische Innenstadt wirkt auf den Besucher nostalgisch und verträumt. Die schmucken Fachwerkhaüser im historischen Ortskern prägen dieses Bild von Ahrweiler.

Beim Bummel durch den idyllischen Ort gerät man schnell auf die Spuren des Weinbaus. Kostbare, geschmiedete Schilder an den Häusern der Winzer künden von dem weltweiten Ruf, den der Rote von der Ahr seit Jahrzehnten genießt. Im Ahrweinforum ist die Geschichte und Gegenwart des Weinbaus für Besucher anschaulich dokumentiert.

In Ahrweiler findet man eine hervorragende Gastronomie. Einige Ahrweiler Köche  zählen zur Elite der deutschen Küchenmeister.

Zahlreiche Läden und Boutiquen in der verkehrsfreien historischen Altstadt machen den Stadtbummel durch Ahrweiler zu einem besonderen Einkaufserlebnis.

Ahrweiler hat einige interessante touristische Attraktionen. Unbedingt zu empfehlen ist ein Rundgang durch die "Roemervilla" in Ahrweiler. Die Ausgrabung eines römischen Gutes ist der größte Fund dieser Art nördlich der Alpen – ein Pompeji am Rhein.
 

Beeindruckend und bedrückend zugleich ist ein Besuch des ehemaligen Regierungsbunkers oberhalb des Ahrortes. In der weitläufigen Bunkeranlage wurde in der Zeit des "Kalten Kriegs" der Ernstfall eines Atomkriegs geprobt. "Der geheimste Ort der Bundesrepublik" steht heute an Zeitgeschichte interessierte Besuchern offen.