Dernau und Wein, das ist schon in der Epoche der römischen Besiedlung des Rheinlands ein Thema gewesen. 
 
Beim Bau der Keller des Dernauer Winzervereins im Jahre 1884 sowie bei verschiedenen anderen Gelegenheiten wurden Teile einer römischen Hofanlage (villa rustica) mit Warmwasseranlagen, Mosaiken, Badeanlage und einem Gräberfeld freigelegt.

Der Wein, der in Dernau gekeltert wird, hat auch schon den Prümer Mönchen geschmeckt. Drei Fuder Wein mussten 893 jedes Jahr  in die Westeifel geliefert werden. 

Die alte Weinbautradition ist bis heute ungebrochen. Heute sind es Ahrurlauber und Touristen, die in der bodenständigen Weingastronomie einkehren und Essen und Wein genießen.

Beherbergungsbetriebe, Straußwirtschaften, Gasthöfe und Restaurants prägen die wirtschaftliche Struktur des traditionellen Weinortes an der Ahr.

Der anerkannte Fremdenverkehrsort Dernau ist Sitz der Winzergenossenschaft Ahrwinzer. Daneben gibt es noch einige selbständige Weinbaubetriebe.

Sehenswert ist die Pfarrkirche St. Johannes Apostel, eine Saalkirche aus dem 18. Jahrhundert mit barocker Innenausstattung. 

Bildnachweis: eigene Aufnahme vom Krausbergturm