Nichtkölner wundern sich vieleicht sich über das geringe Fassungsvermögen der "Kölsch-Stange“, die nur Platz für 0,2 Liter Bier bietet. Daher kommt der Köbes (Bierkellner in rheinischen Kneipen) auch ständig mit Nachschub bis der Gast abwinkt. Wer übrigens in einem Kölner Brauhaus Wasser bestellt, muss schon mal damit rechnen, mit Sprüchen wie "Woll'n se Seife dazu?" abgespeist zu werden.

Wer mehr über die Eigenarten des Köbes oder das hopfenbetonte Bier der Domstadt, das übrigens als Marke europaweit geschützt ist, erfahren möchte, kann sich auf den Kölner Brauhaus Wanderweg begeben: Gruppen werden hierbei durch die Altstadt an den historischen Brau- und Wirtshäusern vorbei - und in sie hinein begleitet. Bei Kölsch und Halvem Hahn lernt man viel übers Obergärige und erfährt etwa, warum Tony Blair auf Strümpfen über den Roncalliplatz rannte.

Jeden Samstag um 16 Uhr bietet KölnTourismus eine Dämmerschoppen-Kölschtour. Auf dem kurzweiligen Rundgang lernen die Teilnehmer die besonderen Spezialitäten wie "Himmel un Äd" oder " Kölschen Kaviar" kennen. Und natürlich erfahren sie auch einiges über den Köbes und seine Eigenheiten sowie über das dem Kölner so lieb gewordene Pittermännchen.

Auch die Nachbarstadt Bonn bietet seit Kurzem ein feucht-fröhliches Gruppenangebot an: Die neue "Bonner Brau- und Wirtshaustour" führt durch vier Bonner Traditionswirtshäuser und bietet neben Wissenswertem zur Brau- und Wirtshauskultur Bonns auch rheinische Spezialitäten zur Verkostung (Buchungen: Tourismus & Congress GmbH Region Bonn, Tel.: 0228/91041-37)