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Koblenz gehört zu den ältesten Städten Deutschlands; im Jahr 1992 feierte es sein 2000-jähriges Bestehen. Der ursprüngliche lateinische Name Confluentes (dt.: die Zusammenfließenden) leitete sich von der Lage der Stadt an der Mündung der Mosel in den Rhein am so genannten Deutschen Eck ab. Seit 1962 ist Koblenz eine Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern.

Teile von Koblenz gehören seit 2002 zum Weltkulturerbe „Oberes Mittelrheintal“. Das Römerkastell in Koblenz-Niederberg gehört zum Obergermanisch-Rätischen Limes, der seit 2005 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht.

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Geschichte

Unter Kaisers Tiberius gründeten die römischen Truppen am strategisch wichtigen Zusammenfluss von Mosel und Rhein das “Castellum apud Confluentes“, aus dem das heutige Koblenz entstand. In der Folge des Frankensturms im 5. Jahrhundert wurde aus dem einstigen Kastell eine fränkische Königspfalz.

Seit 1018 gehörte die Stadt zum Erzbistum und späteren Kurfürstentum Trier und war unter anderem Austragungsort glänzender Fürstentage und gelangte zu wirtschaftlicher Blüte. Im 30-jährigen Krieg wurde die Stadt von spanischen, schwedischen, französischen und schließlich die kaiserlichen Truppen besetzt. 1688 wurde Koblenz von französischen Truppen Ludwig XIV belagert und erlitt schwere Zerstörungen. Französische Revolutionstruppen beendeten in der napoleonischen Zeit 1794 durch die Besetzung der Stadt die Herrschaft der Trierer Kurfürsten ein Ende.

1815 fiel die Stadt an das Königreich Preußen und die Festung Ehrenbreitstein wurde zu einer der mächtigsten Bastionen Europas ausgebaut.

Bei Bombardierungen am Ende des Zweiten Weltkriegs erlitt die Stadt schwere Zerstörungen.

 

Sehenswert

Das “Deutsche Eck“ und Kaiser-Wilhelm Denkmal;

Deutschherrenhaus;

Festung Ehrenbreitstein;

Basilika St. Kastor;

Rathaus am Jesuitenplatz;

Schängelbrunnen;

Dreikönigshaus (1701);

der ehemalige fränkische Königshof, das heutige Pfarrhaus Liebfrauen;

Mittelrhein-Museum;

Bürresheimer Hof, ein ehemaliges Patrizierhaus;

Koblenzer Altstadt;

Haus der kurfürstlichen Münze;

Haus Metternich, das Geburtshaus des Fürstkanzlers von Metternich;

Liebfrauenkirche;

Mittelrheinisches Postmuseum;

Kurfürstliches Schloss (1780–1786);

Kellerei Deinhard;

Stadttheater (1787 als Hoftheater eröffnet);

Museum des Schlosses Stolzenfels im Stadtteil Stolzenfels (Tel. 0261/51656);

Wehrtechnische Studiensammlung

   

 

 

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