800px-Neuwied_palace_GNUNeuwied - Weltoffenheit hat in Neuwied Tradition. Als die Stadt 1653 vom Fürsten Graf Friedrich III. zu Wied als seine neue Residenz gegründet wurde, zogen viele Religionsgemeinschaften aus allen Gegenden Europas nach Neuwied, weil ihnen hier die freie Ausübung ihrer Konfession zugesichert wurde.



Heute zählt die Stadt Neuwied mit ihren vielen eingemeindeten Ortsteilen deutlich über 60.000 Einwohner. Das Schloss der Fürsten zu Wied, in dem die Familie heute noch lebt, ist bis heute eines der interessantesten Bauwerke der Stadt. Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten sind der Deich mit Pegelturm und Deichkrone, die Galerie Mennonitenkirche, das Schärjerdenkmal, die Synagogengasse, das Museum Rhein-Wied (Kreismuseum), und das Raiffeisen-Denkmal.

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Info



Tourist-Information
Pavillon Luisenplatz, Marktstr. 63
56564 Neuwied

Tel: 02631/802-5555
Fax: 02631/802-5556
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: http://www.neuwied.de

Unsere Öffnungszeiten

April bis Oktober:
Montag bis Freitag 9.30 bis 18 Uhr,
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November bis März:
Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr,
Samstag 10.30 bis 14 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen


An den vier Advents-Sonntagen ist die Tourist-Informaton geöffnet von 14 bis 17 Uhr
An Heiligabend, dem 1. und 2. Weihnachtstag, Silvester und am Neujahrstag ist geschlossen.

Internet: www.neuwied.de


Geschichte



An der Stelle des im 30jährigen Kriege verwüsteten Weilers Langendorf (erstmals 1162 urkundlich erwähnt) gründete Graf Friedrich III. zu Wied (1631-1698) im Jahre 1653 seine Residenz "Newen Wiedt". Es war eine offene Stadt (ohne Wehranlage), in der alle, die wegen ihres Glaubens oder ihrer Überzeugungung vertrieben worden waren, Aufnahme fanden ( u. a. Reformierte, Lutheraner, Katholiken, Juden, Hugenotten, Inspirierte, Herrenhuter).

Die Freiheit von Leibeigenschaft und Frondiensten, Recht zur Einsetzung eines Magistrats, freie Religionsausübung und später - erstmals in Deutschland - weitgehende Pressefreiheit bildete die Grundlage für den Aufschwung der Stadt in der frühen Neuzeit..

Neuwied gehört zu den frühesten Industriestandorten Deutschlands. Das Eisenwalzwerk Rasselstein, im 18. Jahrhundert gegründet, besteht bis heute.

Das reiche Vorkommen von Bims im Neuwieder Becken führte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zur Entwicklung der Bimsindustrie in Neuwied. Bereits 1892/93 wurden 132 Millionen Steine hergestellt, die bis nach Bayern, Württemberg, Schleswig-Holstein und in die Schweiz geliefert wurden.

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Tipps

 

Friedrich Wilhelm Raiffeisen war wohl der berühmteste Neuwieder. Der bekannte Sozialreformer, der aus dem Westerwald stammt, war viele Jahre Bürgermeister im Neuwieder Stadtteil Heddesdorf. Er gründete als erster eine Genossenschaftsbank und ersann die Idee der genossenschaftlichen Selbsthilfe. Damit trug er entscheidend zur Entwicklung des Rheinlandes bei.

Im Stadtteil Neuwied-Engers direkt am Rheinufer liegt Schloss Engers, ein Kleinod spätbarocker Baukunst. In den letzten 15 Jahren ist es zu neuem Leben erblüht – dank der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz. Sie hat Schloss Engers in ein Musikzentrum für ganz Rheinland-Pfalz verwandelt.
Die abwechslungsreiche Uferlandschaft entlang des Rheins, die Rheinanlagen im Stadtteil Engers mit Irisgarten, Planetenlehrpfad und Resten der alten Stadtmauer, das Naturschutzgebiet Engerser Feld und der öffentlich zugängliche Teil des Schlossparks gehörten zu den Bundesgartenschauprojekten in der Region.

 

 

Freizeit

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